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Reso-Auspuff
Schalldaempfer
  Das Fahrzeug wird durch Erhöhung des Luftdruckes unter dem Gerät angehoben. Hierzu ist theoretisch nur ein geringer Druck notwendig. Die ersten Versuche durch Cockerell wurde mit einem Fön und einer Tasse durchgeführt. Diese Technik wird auch zum Versetzen oder Transportieren von schweren Lasten verwendet.
Die ersten Geräte "flogen" einzig durch den Luftstrahl auf dem Boden (Sehr instabil). Erst zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Verwendung einer Schürze beschlossen. Hierdurch ist eine Abdichtung zum Untergrund möglich. Hierbei gleicht die Schürze Bodenunebenheiten aus, ein Druckabfall wird hier vermieden. Der Druckaufbau bis zum einfachen Schweben ist schnell erreicht, es muß jedoch genügend Luftstrom in das System gepumpt werden, da an der Unterseite der Schürze Luftdruck austreten kann und somit der Druck deutlich absinkt. Die benötigte Leistung für den Lift-Motor ist abhängig von der Grundfläche und der verwendeten Schürze. Üblich sind Propeller aus dem Lüftungsbau bzw. Querstromlüfter. z.B. PAG Z4 für größere Systems. Eine generelle Berechnung ist nicht vorhanden, da zu viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Zum einfachen Aufheben von Hovercrafts kleinerer Bauart langen meist bereits 10 PS. Im Rennsport sind Hovercrafts der Klasse 25 (25 PS) für den Vor- und Auftrieb als kleinste Variante anzutreffen. Sporthovercrafts der Klasse 1 (unbegrenzt) verwenden momentan bis zu 50 PS allein für den Auftrieb für ca. 7 m2 Grundfläche.


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Anwendung

   

Das System von Luftkissenfahrzeugen basiert auf eine Erhöhung des Luftdrucks unter dem Gefährt. Durch eine flexible Schürze um das Fahrzeug wird eine gleichmäßige Druckerhöhung produziert, die es sanft anhebt. Hierbei wird praktisch ohne Bodenkontakt "geflogen" (ca. 10 bis 25 cm über den Boden). Hierdurch ergeben sich gute praktische Nutzungen (Sumpf, Eis, Wasser, Sand) die auch innerhalb Rettungsfahrzeuge verwendet werden. Durch das Fehlen des Bodenkontakt ergeben sich jedoch auch Schwierigkeiten (Lenken, Bremsen), die eine ausgiebige Schulung (Training) notwendig machen. Als praktisches Beispiel ist das Fahren auf spiegelglatten Eis vergleichbar.



 
 
   

Rumpf

    Rümpfe werden aus verschiedenen Materialien gebaut. Bei Rennhovercrafts werden sie fast ausschließlich aus GFK bzw. Kohlefaser hergestellt. Hier sind individuelle Formen mit geringen Gewicht möglich. Ältere Crafts wurden aus Holz gefertigt. Vorteil: leicht zu bauen. Nachteil: teilweise schwer. In beiden Fällen sind Berührungen mit anderen Objekten jedoch meist mit umfangreichen Beschädigungen verbunden.
Alternativ:
Aluminium für größere Crafts, jedoch sehr schwer und benötigt gute Kenntnisse zur Verarbeitung