Dampfmaschine die Zweite

 

 

Vor einiger Zeit brachte mir ein Bekannter eine alte Dampfmaschine vorbei, die leider nicht mehr komplett ist. Nach kurzer Bedenkzeit entschloss ich mich dann die Maschine wieder Instand zu setzen und etwas auf zu polieren.  Wie sagt der Franz immer: "Schau mer mal" wie's wird!

 

  Die erste Bestandsaufnahme war nie richtig motivierend....aber wenigstens "fast" vollständig.

Im Wesentlichen fehlt nur das Gehäuse für die Schiebersteuerung und eine Regelung über den Fliehkraftregler.

     
  zuerst mal zerlegen
     
  und mittels Glasperlen "etwas" säubern.....
     
  nachdem der neue Steuerkasten mit O-Ringabdichtung für den Steuerschieber fertig ist, nähern wir uns langsam dem Ende.

Fehlt "nur" noch das Regelventil für den Fliehkraftregler.

     

  Das Regelventil hat mir am meisten Kopfschmerzen bereitet, weil ich nicht wußte welchen Volumenstrom ich für einen normalen Betrieb benötige und um wieviel ich den Durchfluß begrenzen muss damit die Drehzahl reguliert wird. Davon hängt auch wieder der Hebelweg für das Gestänge vom Fliehkraftregler ab.

Ach ja und dicht sollte es auch sein.

     
  Nach ca. 100 Std. ist endlich eine wunderschöne Dampfmaschine aus dem dunklen Keller wieder ins Licht der Öffentlichkeit  gerutscht.

Die Maschine stammt von Heinrich Rehse aus den 30er Jahren.

 

     
Hier nochmal der direkte Vergleich. Ich hoff ihr seid auch der Meinung, dass sichs gelohnt hat!?!?